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1/8-Final

Der UHC Nuglar United zieht in den Viertelfinal ein!!

Mit einer soliden Leistung und viel Cleverness im letzten Drittel ringt der UHC Nuglar United ein in Vollbesetzung angetretenes Unihockey Langenthal Aarwangen mit 19:13 (7:7, 4:4, 8:2) nieder. Für die Differenz sorgte Nuglar dabei im letzten Drittel, als man sich einen Dreitorevorsprung erarbeitete, ULA auch beim 4-3-Spiel kein Tor zugestand und das Spiel durch mehrere „Empty-Netter“ (Tore ins verlassene gegnerische Tor) souverän entschied.

Langenthal ist ein Team, das Nuglar liegt. Dies - da waren sich die sogenannten „Experten“ einig – war zumindest in der Vergangenheit stets so. Doch ULA hat auf diese Saison hin personell aufgerüstet. So konnte das Team unter anderem Nationalspieler und Teamstütze vom SV Wiler-Ersigen, Roger Gerber zumindest bis im Winter ausleihen.
Auch deshalb erwartete man einen heissen Fight und wähnte ULA in der leichten Favoritenrolle.

Das Spiel verlief von Beginn weg so, wie man es erwarten konnte. Nuglar zelebrierte seine Technik und läuferische Klasse, ULA spielte überlegt, mit viel Übersicht und Kaltblütigkeit im Abschluss. Das Spiel verlief im ersten Drittel sehr ausgeglichen, niemand konnte sich mit mehr als einem Tor Differenz absetzen. Mal führte ULA, mal führte Nuglar. Beide Seiten liessen dabei unnötige Tore zu. Und so stand es zur ersten Pause 7:7, ein Resultat, das schon beinahe Schlussresultat-Ausmasse hatte.

Und so nahmen sich wohl beide Teams vor, defensiv solider zu stehen. ULA stellte auf 2 Linien um, um Nuglar noch stärker unter Druck zu setzen. Die jungen Nugler (Altersdurchschnitt heute 20,7 Jahre, Teamsenior war Torhüter Fabio Steiger mit unglaublichen 23 Lenzen) zeigten sich unbeeindruckt und zogen bis zur Spielmitte auf 10:7 davon. Doch ULA konnte reagieren und nutzte die schwächste Phase der Nugler zum erneuten Anschluss aus. So stand es nach zwei Drittel 11:11.

Im letzten Drittel dann ein ähnliches Bild. ULA ging zwar wieder in Führung, doch nun liess Nuglar nicht mehr locker und zog auf 15:12 davon. ULA lief die Zeit davon und musste etwas tun. Doch auch die Umstellung auf 4 Feldspieler brachte ihnen ausser einigen unverwerteten Grosschancen nichts ein. Der Rest ist bekannt, Nuglar spielte die restlichen Minuten abgeklärt runter und gewann schliesslich verdient.

Bereits in einer Woche gilt es nun, die zuletzt starken Auftritte zu bestätigen. Mit Rapperswil und Unterkulm warten komplett andere Gegner als zuletzt. Plötzlich sind wir wieder leichter Favorit. Wie wir damit umgehen, liegt in unseren Händen.

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